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Emeprid® orale Lösung für Hunde – Hilfe bei Übelkeit auf Autofahrten

Viele Hunde lieben Autofahren – andere dagegen… eher nicht.

Manche Vierbeiner reagieren empfindlich auf die Bewegung, den Stress oder die ungewohnte Situation und fangen bereits nach wenigen Minuten an zu speicheln, zu würgen oder zu erbrechen. Für Hund und Halter gleichermaßen keine schöne Erfahrung.

Eine mögliche Unterstützung, die Tierärzt:innen in bestimmten Fällen empfehlen, ist Emeprid® orale Lösung. Das Mittel enthält den Wirkstoff Metoclopramid (MCP), der seit vielen Jahren zur Behandlung von Übelkeit eingesetzt wird – auch in der Tiermedizin.

Wobei hilft Emeprid® bei Hunden?

Emeprid® wirkt vor allem dann, wenn die Übelkeit aus dem Magen-Darm-Bereich kommt.

Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Hund:

  • einen empfindlichen Magen hat
  • zu schneller Übelkeit bei Stress neigt
  • sich beim Autofahren „flau im Bauch“ fühlt
  • generell zu Erbrechen in ungewohnten Situationen neigt 

Der Wirkstoff sorgt dafür, dass die Magenbewegung reguliert wird und der Weitertransport der Nahrung besser funktioniert. Das kann den Würgereiz reduzieren und Erbrechen verhindern.

Wichtig zu wissen: Nicht für jeden Hund passend

Reisekrankheit kann zwei Hauptursachen haben:

  1. Bewegungsreize im Innenohr (klassische Reisekrankheit)
  2. Stress, Aufregung oder eine empfindliche Verdauung 

Für Punkt 1 – also echte Bewegungskrankheit – wirkt MCP nur eingeschränkt.

Dafür gibt es spezielle Medikamente wie Maropitant (Cerenia®), die deutlich gezielter helfen.

Wenn dein Hund aber vor allem stressbedingt oder „magenbedingt“ erbricht, kann Emeprid® eine Option sein – aber immer nur nach tierärztlicher Rücksprache.

Warum Tierarzt?

  • Die Dosierung ist abhängig vom Gewicht und Gesundheitszustand des Hundes.
  • Nicht jeder Hund verträgt Metoclopramid.
  • Bei bestimmten Vorerkrankungen oder Medikamenten ist Vorsicht geboten. 

Fazit

Emeprid® orale Lösung kann Hunden helfen, die beim Autofahren wegen empfindlichem Magen oder Stress erbrechen. Es beruhigt die Magenfunktion und kann Übelkeit reduzieren – ist aber kein klassisches Mittel gegen Reisekrankheit.

Wenn du unsicher bist, ob dein Hund eher „bewegungskrank“ oder „stressübel“ ist, hilft ein kurzer Check beim Tierarzt. So findest du die beste Lösung, damit die nächste Autofahrt für euch beide deutlich entspannter wird.